Vor kurzem haben wir Ihnen auf unserem Blog davon berichtet, wie die chinesische Regierung im Fall Corona eine App zur ├ťberwachung der Bev├Âlkerung entwickelt hat, die unter anderem GPS-, Verkehrs- und Gesundheitsdaten aus verschiedenen Quellen auswertet, um den Anwender zu informieren, ob er Kontakt mit Infizierten hatte. Einerlei ob Pandemie oder Panikmache: Nun hat das Virus auch Deutschland erreicht, zumindest was die Vorkehrungen in vielen Unternehmen betrifft, die ihre Mitarbeiter allesamt ins Homeoffice schicken.

Kein direkter Kontakt mehr, Meetings nur noch ├╝ber Skype: s├Ąmtliche Ansteckungsquellen sollen minimiert werden. Eine Frage steht aktuell aber ganz hinten an: Wie sieht es mit dem Datenschutz im Homeoffice aus? Haben die Unternehmen auch genug Vorkehrungen getroffen, um ein sicheres Arbeiten in den eigenen vier W├Ąnden zu gew├Ąhrleisten?

Daf├╝r bedarf es ein angemessenes Schutzkonzept, das rechtlichen und technischen Voraussetzungen gerecht wird. In jedem Fall sollte der Arbeitnehmer nur die ihm vom Arbeitgeber bereitgestellte Soft- und Hardware und eine gesch├╝tzte Verbindung zum Firmennetzwerk via VPN verwenden. Dar├╝ber hinaus ist die Einhaltung der Passwort-Richtlinien, die 2-Faktor-Authentifizierung und die reine Nutzung verschl├╝sselter Hardware (Festplatten) sicherzustellen. Auch ist die strikte Trennung der beruflichen von der privaten Hard- und Software zu gew├Ąhrleisten.

Insgesamt sind die Sicherheitsanforderungen daran zu bemessen, welche Art von Daten (projekt-, prozess- oder personenbezogenen) beim jeweiligen Mitarbeiter verarbeitet werden. Sollten Sie Fragen zu dieser Thematik haben, k├Ânnen Sie sich gerne an uns wenden.

Quelle: Artikel „Rechtliche Grundlagen: Datenschutz und Datensicherheit im Homeoffice“, abgerufen am 15.03.2020 unter https://www.heise.de/newsticker/meldung/Datenschutz-und-Datensicherheit-im-Homeoffice-4698301.html