Der LfDI (Landesbeauftragte f├╝r Datenschutz und Informationssicherheit Baden-W├╝rttemberg) hat die folgende Checkliste zum Umgang mit dem Privacy-Shield-Urteil des EuGHs ver├Âffentlicht.

Nat├╝rlich unterst├╝tzen wir Sie in jedem dieser Schritte. Kommen Sie gerne mit Ihren Fragen auf uns zu!

1.) Bestandsaufnahme / Identifikation von Datenfl├╝ssen im Unternehmen:

  • genutzte Dienste auf der UN-Webseite
  • Software (Programme, Anwendungen)
  • genutzte Systeme (Cloud, Server)
  • Unternehmensteile im Ausland (BCR)
  • Dienstleister / Auftragsverarbeiter

2.) Wenn Dienstleister / Vertragspartner im Drittland vorhanden sind:

  • mit den Vertragspartnern in Verbindung setzen und ├╝ber die EuGH-Entscheidung (Konsequenzen) informieren

3.) Informieren ├╝ber die Rechtslage

  • ggf. hat das Drittland einen Angemessenheitsbeschluss nach Art. 45 DSGVO
  • ├╝ber die Rechtslage im Drittland informieren (Quellen / ├Âffentliche Stellen: Datenschutz-Aufsichtsbeh├Ârden, EU-Kommision, Europ├Ąischer Datenschutzausschuss, ausw├Ąrtiges Amt). Wenden Sie sich nat├╝rlich auch gern an uns!

4.) Standardvertragsklauseln pr├╝fen

  • Pr├╝fen, ob die von der EU-Kommission beschlossenen Standardvertragsklauseln f├╝r das jeweilige Land nutzbar sind (Art.46 Abs. 2c DSGVO)

Quelle: Landesbeauftragter f├╝r Datenschutz und Informationssicherheit Baden-W├╝rttemberg, Orientierungshilfe des LfDI BW: Was jetzt in Sachen internationaler Datentransfer?, Stand vom 25.08.2020, abgerufen unter: https://www.baden-wuerttemberg.datenschutz.de/wp-content/uploads/2020/08/Orientierungshilfe-Was-jetzt-in-Sachen-internationaler-Datentransfer.pdf